CARE Deutschland e.V.

Ein Zeichen der Menschlichkeit, das bleibt

Warum gemeinnützige Organisationen wie CARE Deutschland auf Erbschaften und Vermächtnisse angewiesen sind.

Das CARE-Paket war vor über 75 Jahren der Anfang der Hilfsorganisation CARE. Fast zehn Millionen CARE-Pakete erreichten von 1946 bis 1960 das zerstörte Nachkriegsdeutschland, 100 Millionen halfen in ganz Europa. Schnell wurde CARE international. Heute leistet die Organisation in 100 Ländern Überlebenshilfe in Kriegs- und Katastrophengebieten und ist dort aktiv, wo bittere Armut Leid verursacht. Die Basis dieser Hilfe sind Spenden von Menschen, die sich auf vielfältige Weise für die Schwächsten weltweit engagieren möchten, um ihnen nachhaltig Wege aus Not und Armut zu ebnen.

Bedürftigen helfen, sich selbst zu helfen
In Kriegs- und Katastrophengebieten hilft die Organisation ganz konkret mit sauberem Trinkwasser, Lebensmitteln und Unterkünften. Nach Katastrophen unterstützt sie Gemeinschaften beim Wiederaufbau, ermöglicht Kindern und Jugendlichen Zugang zu Bildung und schafft Einkommensmöglichkeiten für Menschen, die in benachteiligten Weltregionen leben. „Unser Ziel ist es, die Ärmsten der Armen durch Hilfe zur Selbsthilfe dabei zu unterstützen, sich nachhaltig neue Lebens- und Einkommensperspektiven aufzubauen“, betont Britta Cramer, die bei CARE im Team „Privates Engagement“ arbeitet und sich unter anderem um die Beschaffung von finanziellen Mitteln zur Umsetzung dieser Hilfe kümmert.

Die Stärkung der Rechte von Frauen und Mädchen hat für CARE einen besonderen Stellenwert. Dafür gibt es einen guten Grund: „Über 70 Jahre Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit zeigen: Eine Frau, die wir befähigen, sich aus der Armut zu befreien, erreicht das Gleiche für ihre Familie und wird zu einer Akteurin des Wandels für ihre ganze Gemeinde“, weiß Britta Cramer.

wirkt. weltweit.
1980 wurde der Verein CARE Deutschland e. V. gegründet. In der Hauptgeschäftsstelle in Bonn wird die Umsetzung von Projekten, die Spendenwerbung und die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit gesteuert. 2020 setzte CARE Deutschland 115 Projekte in 37 Ländern um. „Leider wird die Hilfe von CARE aktuell mehr gebraucht denn je“, so Britta Cramer. Andauernde Konflikte wie jene im Jemen, in Syrien, in Somalia und in zahlreichen anderen Weltregionen zwingen mehr Menschen zur Flucht als nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Corona-Pandemie verschlechtert die ohnehin schwierige Situation. „Wir sind dringend auf Spenden angewiesen, um der wachsenden Not und dem weltweit herrschenden Hunger lebensrettende Hilfe entgegenzusetzen und Menschen langfristige Perspektiven zu geben.“

Mit dem Nachlass Gutes tun
Eine wichtige Säule der weltweiten Hilfe von CARE sind Menschen, die die Organisation in ihrem Testament bedenken. „Eine solche Form der Unterstützung bedeutet uns bei CARE sehr viel. Mit einigen Menschen bespreche ich im Vorfeld sehr genau, welche Wünsche sie an den Einsatz ihres Beitrages haben und wie sie diese bestmöglich formulieren. Vielen ist es wichtig, ganz einfach dort zu helfen, wo die Not am größten ist und sich über das eigene Leben hinaus für das zu engagieren, was ihnen am Herzen liegt.“

Erbschaften ermöglichen Großes
Erbschaften oder Vermächtnisse ermöglichen so manches Projekt, das sonst für gemeinnützige Organisationen nicht oder nur sehr schwer zu finanzieren wäre. „Bei CARE sind dies zum Beispiel Hilfseinsätze in so genannten vergessenen Krisen. Dort, wo die Welt und die Medien von der Not der Menschen keine Notiz nehmen, also auch niemand spendet oder Hilfe finanziert.“

Die meisten sozialen Vereine und Einrichtungen, Hilfswerke und andere Organisationen, die sich zumindest zum Teil über Spenden finanzieren, betrachten Testamente deshalb als eine wichtige Säule zur Finanzierung ihrer Arbeit.

„Ein Zeichen der Menschlichkeit, das bleibt.“
Wer eine gemeinnützige Organisation in seinem Testament berücksichtigt, schafft neue Chancen der Hilfe und Unterstützung für Notleidende. Testamentsspenden ermöglichen wichtige Projekte in den unterschiedlichsten Bereichen gesellschaftlichen Engagements.

Das kann Britta Cramer nur bestätigen: „Die Dankbarkeit der Menschen, die wir mit unseren Projekten erreichen, ist unbeschreiblich. Ganz wie bei den CARE-Paket-Empfänger:innen der Nachkriegsjahre bleibt ihnen der Moment der aus der Fremde empfangenen Hilfe unvergesslich – und erfüllt sie ein Leben lang.“

CARE Deutschland e.V.

CARE – Daten und Fakten

  • CARE ist mit mehr als 10.000 meist lokalen Mitarbeiter:innen in 104 Ländern aktiv.
  • CARE hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und koordiniert seine Hilfe mit allen vor Ort aktiven Helfer:innen, Regierungen und Behörden.
  • CARE ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und wird für die Transparenz und Wirkung seiner Arbeit regelmäßig ausgezeichnet.
  • CARE arbeitete 2020 in 104 Ländern und erreichte mit 1.349 Not- und Selbsthilfeprojekten über 92 Millionen Menschen.
  • CARE Deutschland e.V. verantwortete davon 115 Hilfsprogramme in 37 Ländern.
  • Von einem Euro an CARE fließen 86 Cent direkt in die Hilfe vor Ort, neun Cent dienen der Informationsarbeit und ermöglichen Hilfsaufrufe zu aktuellen Katastrophen, ein Cent nutzt CARE zur Aufklärungsarbeit in Schulen und Öffentlichkeit, vier Cent dienen der Qualitätssicherung der Projekte im In- und Ausland.

Kontakt

CARE Deutschland e. V.
Britta Cramer
Siemensstraße 17
53121 Bonn

T: 0228 97563-25
E: cramer@care.de
www.care.de/vererben

Spendenkonto

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